Kosten, Dauer und Risiken vom Bleaching

Das Bleichen von Zähnen ist eine kosmetische Behandlung und wird daher nicht von einer gesetzlichen oder privaten Versicherung gedeckt. Für das vollständige Ausbleichen von Ober- und Unterkiefer in der zahnärztlichen Praxis sollten Sie mit 500 bis 1500 Euro rechnen. Die Preise variieren stark, trotz einer sehr ähnlichen Basis. Nach unseren Untersuchungen liegen die günstigsten Preise für eine Zahnaufhellung in Wien, hier bezhalt man zwischen 300 bis 1000 Euro. Da es sich um eine rein ästhetische Leistung handelt, gehen alle Kosten zu Lasten des Patienten. Eventuell kann die Krankenversicherung die Kosten übernehmen, jedoch ist ein Maß zahnkosmetischer Leistung nötig, um die Kosten des Bleichens zu übernehmen. In der Regel funktioniert dies jedoch nicht.

Home und Office Bleaching

Die Kosten für ein Bleaching sind sehr unterschiedlich. Es hängt stark davon ab, welche Methode zum Bleichen von Zähnen verwendet wird. Die Preise für ein in-Office-Bleaching beim Zahnarzt sind natürlich höher als für ein Bleaching zu Hause. Die Kosten für den Zahnarzt liegen in der Regel zwischen 400 und 800 Euro. Dies ist zwar eine teuere Art der Zahnaufhellung, dafür hat sie sich deutliche Vorteile. Die Ergebnisse sind sehr gut und das Medikament wirkt in nur etwa einer halbe Stunde. Komplette Whitening Kits für zu Hause gibt es zwischen 200 und 500 Euro. Bei dieser Methode werden Schienen auf die Zähne angepasst. In den Schienen wird dann durch den Patienten das Aufhellungsgel aufgetragen und muss dort für etwa eine halbe Stunde einwirken. Je nach Bedarf für einen Tag muss dieser Vorgang für einen Zeitraum von 7 bis 14 Tagen erfolgen.

Weitere Kosten

Professionelles Bleaching ist ein großes Betätigungsfeld, das heutzutage ein wichtiger Teil des Leistungsspektrums eines Zahnarztes geworden ist. Mit Hilfe von Bleichmitteln können dunkle Zähne, entstanden durch Kaffee-, Nikotin-, Tee-, Tabak- oder Weinkonsum, wieder strahlend weiß werden. Eine noch andere Möglichkeit sind Produkte wie White Strips. Diese dünnen Kunststoffplatten werden mit dem Bleaching-Gel beschmiert. Sie können auf die Zähne aufgetragen werden und müssen dort täglich über 14 Tage angewendet werden. Die Kosten für die Whitestrips belaufen sich auf etwa 30 Euro. So variieren die Preise für die Zahnaufhellung und es sollte individuell entschieden werdent. Innerhalb von 48 Stunden nach dem Bleichen sollte auf Nahrungsmittel wie Kaffee, Tee, Rotwein sowie das Rauchen verzichtet werden, um den Bleachinf Effekt nicht zu beeinträchtigen Auch auf farbige Fluorid-Gels und Mundspülungen sollte bis auf Weiteres verzichtet werden.

Bleaching Dauer

Mit der nötigen Zahnreinigung vor und nach dem Polieren sowie der Aufhellung der Fluoridierung dauert Behandlung ca. 1,5 bis 2 Stunden. In den meisten Fällen ist eine Sitzung ausreichend. Wenn die Zähne besonders stark aufgehellt werden sollen, können bis zu 3 Behandlungen erforderlich sein. Das interne Bleaching ist sicherlich die professionellste und schnellste Variante. Zahnaufhellung wird sanft durchgeführt in etwa einer Stunde. Diese Zähne sind wieder strahlend weiß, das sie mit Hilfe eines Gels und einer speziellen UV-Lampe leicht gebleicht werden. Nach der Behandlung wird noch eine intensive Fluoridierung durchgeführt, die den Zahnschmelz härtet und unempfindlich macht. Das Ergebnis ist überzeugend und nachhaltig. Allerdings ist auch eine Zahnaufhellung für zu Hause (Home-Bleaching) möglich. Hier sehen Sie die Unterschiede.

Dauer eines Office Bleachings

Schnell, professionell, kontrolliert. In einer Sitzung mit max. 2 Durchgängen. Dauer: ca. 1 Stunde.

Dauer eines Home Bleachings

Von Ihrem Zahnarzt: Der Patient bekommt eine Schiene für seine Zähne angefertigt, in die er selber zu Hause die Bleaching-Substanz einfüllt. Dauer: 8-14 Tage.

Dauer eines internen Bleachings

Abgestorbene Zähne, die mit den Jahren dunkel geworden sind, werden von „Innen“ aufgehellt. Dauer: 2-3 Sitzungen zu je 1 Stunde.

Whitestrips Dauer

Die Whitestrips sind klare Kunststoff-Folien, die mit einem Bleaching-Gel beschichtet sind. Zweimal täglich werden die Streifen an den oberen und unteren Zähnen angebracht und müssen dort mindestens für eine halbe Stunde verbleiben. Der Wirkstoff ist ein Gel aus 6%iger Lösung, also nicht so stark wie bei Zahnarzt. Die Zähne sollten vor der Anwendung von einem Zahnarzt untersucht werden, so dass keine Schäden an den Zähnen oder dem Zahnfleisch zu befürchten sind. Whitestrips sollten um die 14 Tage benutzt werden, zweimal täglich an die Zähne geklebt und dort 30 Minuten einwirken. Die Behandlung sollte alle zwölf Monate wiederholt werden, um Ihre Zähne dauerhaft weiß erstrahlen zu lassen.

Bleaching Risiken

Bleaching ist in der Regel gut verträglich und mit geringem Risiko behaftet. Bleaching ist nicht für jeden zu empfehlen. Die Zähne müssen intakt und sollten frei von Karies sein. Das Eindringen des Bleichmittels in dem abgestorbenem Bereich eines Zahnes kann zu einer Nervenreizung des Zahnes führen, in einigen Fällen sogar zum Verlust des Zahnes. Auf der anderen Seite sollte man bedenken, das man vor dem Bleaching auf eventuelle Kronen und Prothesen achtet, damit diese angemessen mit ausgeglichen werden können. Ein künstlicher Zahn mit einer komplett anderen Farbe würde sonst in der Zahnreihe sofort auffallen. Aus diesen Gründen muß vor einer Bleaching Behandlung eine gründliche zahnärztliche Untersuchung erfolgen. Gegebenenfalls kann dann mit pathologischen Befunden behandelt werden. Schwangere Frauen sollten auf ein Bleaching verzichten. Darüber hinaus kommt es nach dem Bleichen der Zähne zu erhöhter Empfindlichkeit, die vor allem bei heißen und kalten Getränke oder Lebensmittel bis zu drei Tage anhalten können. Im Laufe der nachfolgenden Jahre nach der Zahnaufhellung kann eine wiederkehrende Verdunkelung der Zähne auftreten, so dass später wieder eine Zahnaufhellung erfolgen sollten, um den gewünschten kosmetischen Effekt beizubehalten.

Nebenwirkungen des Bleaching

Zu den häufigsten Nebenwirkungen des Zahnbleachings zählen vor allem, wenn auch nur vorübergehend, eine Überempfindlichkeit der Zähne gegen Hitze- und Kälterreize sowie eine erhöhte Empfindlichkeit der Zahnhälse. Um diese Folgen zu mildern, sollte eine besondere Desensibilisierung durch eine spezielle Zahnpasta mit Natriumfluorid erfolgen. Fragen Sie am besten Ihren Zahnarzt nach einer empfohlenen Marke.

Zahnfleisch-Reizungen

Gelangt Bleichmittel auf das Zahnfleisch oder die Mundschleimhaut, kann es zu leichten Reizungen kommen, die jedoch nach einigen Tagen wieder verschwinden.

Peroxide in Bleichmitteln

Rauchen sollte unbedingt beim Tragen der Bleichschienen zu Hause vermieden werden. Die Peroxid-Bleichmittel können sonst die krebserregende Wirkung des Nikotins zusätzlich erhöhen. Die Peroxide können auch zu einer Verschlechterung der Mundflora führen, hier kann ein geeignetes Mundwasser Abhilfe schaffen. Regelmäßige Zahnpflege und gute Mundhygiene ist daher unverzichtbar.

Verringerte Haftfestigkeit

Bleaching verringert vorübergehend die Haftfestigkeit von adhäsiv (klebend) befestigten Materialien. Mit nachfolgenden Restaurationen der Zähne sollte daher mindestens zwei Wochen gewartet werden.

Schwächung der Zahnstruktur

Das häufige Bleichen von toten Zähnen kann zu einer Schwächung der inneren Zahnhartsubstanzoder sogar zur Versprödung des Zahnes oder der Zahnkrone führen. Eine Möglichkeit, dem entgegen zu wirken, besteht in der internen Resorption (Aufnahme) der Bleichmittel.

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